Vitamin D und Testosteron

Leute, achtet auf euren Testosteronspiegel, wenn ihr Kerle seid. Testosteron ist nicht nur wichtig, wenn es darum geht, Bräute zu zimmern, sondern hat darüber hinaus noch viele weitere wichtige Funktionen: Testo hält vital und lebendig, stabilisert das Immunsystem und ist das entscheidende Hormon, wenn es darum geht, Muskeln aufzubauen. Ein Mangel an Testosteron äußert sich u.a. als Antriebsarmut, fehlender sexuellen Drang, Anfälligkeit für Infektionskrankheiten u.v.m.

Wer viel Zeit zu Hause vor seinem Rechner verbringt, statt draußen an der frischen Luft, läuft Gefahr, nicht genügend Vitamin D abzubekommen. Vitamin D ist ein wichtiger Faktor bei der körpereigenen Testosteronbildung. Es wird in der Haut unter dem Einfluss von Sonnenlicht gebildet.

Geht also raus an die frische Luft. Bewegt euch! Geht laufen, fahrt Fahrrad oder geht spazieren. Jede Minute, die ihr draußen verbringt ist eine gute Minute in eurem Leben.

Ein Gedanke zum Thema Geld und Konsum

Royales Zimmer
So sieht ein royales Zuhause aus

Wie sinnvoll gebt ihr euer Geld aus? Bunkert ihr es auf der Bank? Verschleudert ihr es für sinnloses Zeug? Oder gebt ihr es für Dinge aus, an denen ihr Freude habt und die eure Lebensqualität steigern?

Zum Beispiel ein tolles Fahrrad oder ein duftes Auto, das ihr gerne nutzt. Ein schöner Sommerurlaub, eine gut eingerichtete Wohnung, in die ihr euch gerne zurückzieht und in der ihr vor der Welt eure Ruhe habt.

Ich bin nicht gegen Konsum, obwohl es fast schon Mode ist, gegen die Konsumgesellschaft zu wettern. Wenn man Geld ausgibt, um Lebensqualität zu bekommen, dann hat man es meiner Meinung nach, richtig gemacht. Wir leben nur einmal, und ich denke daher, dass wir berechtigt sind, uns unsere Lebenszeit so schön wie möglich zu gestalten. Wenn Asketen ihr Glück im Verzicht suchen wollen, sollen sie es von mir aus tun. Nur sollten sie dem Rest der Welt nicht auf den Senkel gehen.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Samstagabend.

 

Warum freundlich sein, wenn es auch anders geht?

Es gibt Leute, die sagen, ich könnte ruhig freundlicher über das Ruhrgebiet berichten. Ja, könnte ich, das stimmt. Aber ich mache es nicht. Warum nicht? Weil ich nicht will.

Warum sollte ich auch den Mist schreiben, den so genannte Lokalpatrioten gerne hören wollen, wenn es nicht meine eigene Überzeugung ist? Warum sollte ich jemandem hinten reinkriechen wollen, wenn ich es auch sein lassen kann?

Philosophieren beginnt, indem man Selbstverständliches in Frage stellt. Es ist selbstverständlich, Nettigkeiten über diese Region von sich zu geben. „Alles ist so toll, alles so prima! Und die Leute sind so offen und ehrlich“. In dieses doofe Geplapper stimme ich aber nicht ein. Das könnt ihr euch klemmen.

So toll und so prima ist es hier nämlich nicht, und offene und ehrliche Menschen findet man auch anderswo. Und überdies sehe ich, wenn ich durch die Straßen in Bochum und Dortmund gehe, gar nicht so viele fröhliche und freundliche Gesichter, sondern vielmehr Leute, denen man an ihren verhärmten Gesichtern den Frust ablesen kann, dem sie in ihrem ach so geliebten Ruhrpott tagtäglich ausgesetzt sind.

Eine Not ist eine Not, und keine Tugend. Und so muss man das Leben in dieser düsteren Region auch nicht schön reden – jedenfalls mache ich es nicht.

Alkoholfreies Bier

Stell dir vor, du bist im Ruhrgebiet und du kommst hier nicht raus. Kann es etwas Entsetzlicheres geben?

Man hört und liest so viel schlimmes aus Nordkorea. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es dort noch elender zugeht, als im grauen, öden und fürchterlich entsetzlich schlimmen Ruhrpott. Hier zu leben ist eine Strafe.

Alkoholfreies Bier
Alkoholfreies Bier

Wenn es einem mies geht, sollte man die Finger vom Alkohol lassen, heißt es. Nun, diesen Tipp beherzige ich schon seit langem. Ich halte mich vom Suff fern und das ist auch gut so.

Wenn ich es eines Tages geschafft habe, von hier zu entkommen, wenn ich dann in der Sonne liege mit ein oder zwei, vielleicht drei oder vier duften Bräuten in meinen Armen, und dabei dem Rauschen des Meeres lausche, ja dann…

…dann werde ich keinen Alk brauchen. Wenn ich diesem Horror entkommen bin, wird es mir auch mit Mineralwasser prächtig gehen – gar keine Frage!

(Der Fairness halber sei aber gesagt, dass das abgebildete Bier schmeckt. Man kann es als leckere Limonade betrachten, das obendrein den Vorteil hat, zuckerfrei zu sein.)

Mein Kaffee – oder wie man es schafft, durch den Tag zu kommen

Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie mein Tag ohne Kaffee verlaufen würde. Derzeit kann ich mir kaum vorstellen, auf meine drei – manchmal vier – Tassen pro Tag zu verzichten. Nun gut, es soll ja schlimmere Laster geben, und  eines muss man ja haben.

Im Laufe meines Lebens habe ich ein paar Millionen Kaffeesorten ausprobiert. Hängen geblieben bin ich bei dieser:

kaffee
Nicht nur Fair Trade, sondern auch lecker

Eine riesige Packung Kaffeebohnen. Der Kaffee ist lecker, frei von Pestiziden und ein Fair Trade-Produkt. Besonders das letztere ist wichtig, denn vor einigen Jahren habe ich im WDR mal einen Bericht gesehen, in dem gezeigt wurde, wie Kleinkinder bei der Kaffeeernte in die Schufterei mit eingespannt wurden. Die Bauern bzw. Erntehelfer wurden derart mies bezahlt, dass die Eltern sich nicht leisten konnten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Das ist richtige, üble Armut.

Ich habe jedenfalls keinen Bock auf Kaffee, der von Sklaven angebaut und geerntet wird. Da ich aber weder ein Hellseher noch ein Prophet bin, kann ich euch nicht sagen, wie fair tatsächlich die Bezahlung der Kaffeebauern bei diesem Produkt ist. Da das auf der Packung aufgebrachte Siegel in den Medien bisher aber nicht in Verruf geraten ist, gehe ich davon aus, dass die Arbeiter auf den Plantagen unter besseren Bedingungen arbeiten und mehr Geld verdienen, als ihre Kollegen, die im Auftrag von konventionellen Kaffeekonzernen schuften müssen.

Mein Fazit also: Das ist ein super Kaffee, den man mit gutem Gewissen trinken kann.

Wo erhältlich? Bisher habe ich ihn nur im Rewe-Markt gesehen. Ich gehe davon aus, das er speziell für diese Supermarkt-Kette hergestellt wird.

(Ach ja, hier noch eine kleine Message, für die ganz harten Leser,  also die Leute, die jetzt „Werbung“ schreien:
denen sei gesagt, dass ich für diesen Eintrag – leider – keine Kohle bekomme. Keine Kohle heißt: nicht einen einzigen Cent. Sollte es aber dem Rewe-Management einfallen, mir ein paar Millionen dafür zuzuschustern, dass ich euch meinen aktuellen Lieblingskaffee vorgestellt habe, lasse ich es euch natürlich wissen…)

Zum Abschluss dieses Beitrags will ich euch einen kleinen Bonus-Tipp nicht vorenthalten: Ich bewahre die Packung mit den Kaffeebohnen im Gefrierschrank (!) auf. Ich weiß nicht mehr, woher ich selbst diesen Tipp her habe, aber ich mache es einfach. Auf diese Weise soll das Aroma besser zur Entfaltung kommen, wenn man die Bohnen mahlt. Ich meine, dass der Kaffee so tatsächlich besser schmeckt. Ob’s Einbildung ist? Keine Ahnung. (Mir fällt gerade ein: selbst, wenn man sich einbildet, dass etwas besser schmeckt, dann ist das Ergebnis doch, dass es einem besser schmeckt. Demzufolge ist die Wirkung real. Oder etwas nicht? Egal – einfach nachmachen oder sein lassen, ganz wie ihr wollt.)