Mein Kaffee – oder wie man es schafft, durch den Tag zu kommen

Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie mein Tag ohne Kaffee verlaufen würde. Derzeit kann ich mir kaum vorstellen, auf meine drei – manchmal vier – Tassen pro Tag zu verzichten. Nun gut, es soll ja schlimmere Laster geben, und  eines muss man ja haben.

Im Laufe meines Lebens habe ich ein paar Millionen Kaffeesorten ausprobiert. Hängen geblieben bin ich bei dieser:

kaffee
Nicht nur Fair Trade, sondern auch lecker

Eine riesige Packung Kaffeebohnen. Der Kaffee ist lecker, frei von Pestiziden und ein Fair Trade-Produkt. Besonders das letztere ist wichtig, denn vor einigen Jahren habe ich im WDR mal einen Bericht gesehen, in dem gezeigt wurde, wie Kleinkinder bei der Kaffeeernte in die Schufterei mit eingespannt wurden. Die Bauern bzw. Erntehelfer wurden derart mies bezahlt, dass die Eltern sich nicht leisten konnten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Das ist richtige, üble Armut.

Ich habe jedenfalls keinen Bock auf Kaffee, der von Sklaven angebaut und geerntet wird. Da ich aber weder ein Hellseher noch ein Prophet bin, kann ich euch nicht sagen, wie fair tatsächlich die Bezahlung der Kaffeebauern bei diesem Produkt ist. Da das auf der Packung aufgebrachte Siegel in den Medien bisher aber nicht in Verruf geraten ist, gehe ich davon aus, dass die Arbeiter auf den Plantagen unter besseren Bedingungen arbeiten und mehr Geld verdienen, als ihre Kollegen, die im Auftrag von konventionellen Kaffeekonzernen schuften müssen.

Mein Fazit also: Das ist ein super Kaffee, den man mit gutem Gewissen trinken kann.

Wo erhältlich? Bisher habe ich ihn nur im Rewe-Markt gesehen. Ich gehe davon aus, das er speziell für diese Supermarkt-Kette hergestellt wird.

(Ach ja, hier noch eine kleine Message, für die ganz harten Leser,  also die Leute, die jetzt „Werbung“ schreien:
denen sei gesagt, dass ich für diesen Eintrag – leider – keine Kohle bekomme. Keine Kohle heißt: nicht einen einzigen Cent. Sollte es aber dem Rewe-Management einfallen, mir ein paar Millionen dafür zuzuschustern, dass ich euch meinen aktuellen Lieblingskaffee vorgestellt habe, lasse ich es euch natürlich wissen…)

Zum Abschluss dieses Beitrags will ich euch einen kleinen Bonus-Tipp nicht vorenthalten: Ich bewahre die Packung mit den Kaffeebohnen im Gefrierschrank (!) auf. Ich weiß nicht mehr, woher ich selbst diesen Tipp her habe, aber ich mache es einfach. Auf diese Weise soll das Aroma besser zur Entfaltung kommen, wenn man die Bohnen mahlt. Ich meine, dass der Kaffee so tatsächlich besser schmeckt. Ob’s Einbildung ist? Keine Ahnung. (Mir fällt gerade ein: selbst, wenn man sich einbildet, dass etwas besser schmeckt, dann ist das Ergebnis doch, dass es einem besser schmeckt. Demzufolge ist die Wirkung real. Oder etwas nicht? Egal – einfach nachmachen oder sein lassen, ganz wie ihr wollt.)

 

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