Einen lahmen Windows-Rechner wieder flott machen (2.Teil)

laptop
So sieht ein Notebook aus.

Nachdem ich euch gestern schon einige nützliche Tipps gegeben habe, wie ihr eurem lahm gewordenen Windows-Rechner wieder Beine machen könnt, will ich nicht versäumen, auch heute wieder mit einem weiteren nützlichen Tool nachzulegen:

Der guten, alten, bei manchem Zeitgenossen fast schon in Vergessenheit geratenen Festplatten-Defragmentierung.

Eigentlich ist dies das erste Mittel, das man nutzen sollte. Bei mir war es so, dass ich Windows angewiesen hatte, meine Festplatte einmal wöchentlich automatisch zu defragmentieren. Aus irgendeinem Grund hat dies nicht so geklappt, wie ich es mir vorgestellt hatte. Denn als ich den Zustand meiner Festplatte vor einigen Tagen überprüfte, waren fast 20% meiner Dateien, also immerhin rund ein fünftel fragmentiert. Das ist viel.

Defragmentierte Dateien kosten Zeit, da der Rechner die zerstückelten Dateien an unterschiedlichen Stellen der Festplatte auslesen muss. Zeit ist aber, wie wir alle wissen, kostbar.

Defragmentierung macht Sinn. Und so funktioniert sie:

  1. In die Systemsteuerung gehenfestplatte-defragmentieren-systemsteuerung
  2. „System und Sicherheit“ anwählen
    festplatte-defragmentieren
  3. Unter „Verwaltung“ sieht man den Eintrag „Festplatte defragmentieren“
    festplatte-defragmentieren-verwaltung
    Nachdem ihr auf diesen Link klickt…
  4. …öffnet sich ein neues Fenster, in dem ihr euch ein Laufwerk aussuchen und es defragmentieren lassen könnt.

defragmentierung-festplatte

Macht euch darauf gefasst, dass die Defragmentierung sehr lange dauern kann, mit sehr lange meine ich wirklich sehr, sehr lange! Möglicherweise macht es Sinn, den betreffenden Datenträger durch Anwahl der entsprechenden Option zunächst analysieren zu lassen. Aber auch diese Laufwerksanalyse beansprucht Zeit, weshalb ich auf Analysen verzichte und direkt loslege.

Wie gesagt, unter Windows 7 ist es möglich, die Defragmentierung auch automatisch ausführen zu lassen, wenn man einen bestimmten Wochentag und eine Zeit angibt (wie das funktioniert zeige ich euch eventuell ein anderes Mal). Nur muss man offensichtlich dafür sorgen, dass der Rechner auch zu der betreffenden Zeit eingeschaltet ist.

Ich habe mich jedenfalls dafür entschieden, die Festplatte meines Rechners manuell zu defragmentieren.

Eine Alternative zu Windows ist natürlich ein Apple. Wer das Geld für ein MacBook Air oder einem anderen Apple-Rechner hat, sollte wirklich nicht an der falschen Stelle sparen. Der Bekannte, den ich in meinem gestrigen Beitrag über Windows erwähnte, ist von Apple jedenfalls schwer begeistert.

Bei mir wird es noch einige Zeit dauern, bis ich dafür das nötige Kleingeld habe. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

 

Wie man eine bessere Haut bekommt

Ich bin beim Surfen durch die Weiten des Internets wieder mal einem interessanten Thema begegnet. Und zwar geht es um Hautunreinheiten bzw. Hautveränderungen – das können Pickel, Ekzeme oder sonstige unerwünschte Dinge sein, die auf der Haut entstehen.

Eines vorab: Ich betreibe hier keinen Kosmetik-Blog. Für so was habe ich einfach zu viel Testosteron in meinem Blut. Was ich aber hilfreich finde ist der Umstand, dass Ärzte darauf hinweisen, dass Hautunreinheiten den Zustand unseres Darms widerspiegeln.

beauty
Dieser hübschen Braut scheint es gut zu gehen.

Darauf muss man ja erst mal kommen, nicht wahr?

Der Grund ist, dass der Darm auf komplexe Weise mit anderen Organen unseres Körpers verbunden ist.

 

Als Teil unseres Verdauungssystems versorgt er zum einen den Organismus mit Nährstoffen, die er den Nahrungsmitteln entzieht, die wir uns zugeführt haben, zum weiteren ist er das Organ, das für die Entgiftung unseres Körpers und das Immunsystem zuständig ist.

Antibiotika (die auch als Rückstände in Fleisch enthalten sein können), Zucker, ungesunde Fette und Stress können dazu führen, dass die natürlichen Abläufe in unserem Körper nicht mehr richtig funktionieren. Wenn die Darmfunktion gestört ist, hat dies zur Folge, dass die Entgiftung des Körpers für die er eigentlich zuständig wäre, in Nieren, Lunge und die Haut verlagert wird.

Stoffe, die über die Haut ausgeschieden werden, können diese reizen und alle möglichen Hauterkrankungen auslösen, u.a. Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte.

Das bedeutet, dass man beim Blick in den Spiegel seinen eigenen Gesundheitszustand überprüfen kann. Es macht ja Sinn, auf Warnsignale des eigenen Körpers rechtzeitig zu reagieren. Wer will schon vorzeitig den Löffel abgeben?

Nachdem ich mich lange Zeit von Schnitzel, Currywurst, Döner und Gyros ernährt habe, habe ich beschlossen, für einige Zeit mal einen anderen Weg zu gehen. Ich habe konkrete Maßnahmen eingeleitet:

  • Da Tiere in der konventionellen Landwirtschaft mit Antibiotika regelrecht vollgestopft werden, habe ich meinen Fleischkonsum heruntergefahren. Ich werde einen Teufel tun und dem Fleischkonsum ganz entsagen, stattdessen ist „Maß halten“ die Devise.
  • Für Haut und Darm sollen Obst und Gemüse gut sein. Nun gut, ich werde sehen, was ich tun kann. Vielleicht esse ich demnächst mal einen Apfel.
  • Wasser trinken
    Es ist Sommer, das wird mir nicht schwer fallen.
  • Zuckerhaltige Nahrungsmittel sollen sich ungünstig auf Darm und Haut auswirken. Ich esse ohne selten Schokolade und Kuchen. Ich denke, das werde ich auch hinbekommen.

Schaut zu, dass ihr gesund bleibt. Wer noch nie eine schwere Erkrankung hinter sich gebracht hat, an dem wird dieser Satz spurlos vorbeigehen. Aber schaut euch um in eurem Freundes- und Bekanntenkreis. Vielleicht habt ihr auch einen Familienangehörigen, der sich mit einer schweren Krankheit herumplagen muss. Es ist ein Fehler zu denken Mich wird es schon nicht treffen. Das haben alle gedacht, die heute auf den Krankenstationen liegen.

Ich denke jedenfalls, dass es klug ist, die Dinge zu tun, die man tun kann und zumindest etwas Vorsorge in Bezug auf die eigene Gesundheit zu treffen.

In diesem Sinne: Macht es gut!

 

Ein Spaziergang durch die Stadt, in der ich lebe

Ich bin kein Lokalpatriot. Ich kann keiner sein, denn die Stadt, in der ich zur Zeit lebe – oder sagen wir besser, in der ich mich aufhalte – ist Dortmund.

Ich halte nichts von verlogener Ruhrpott-Romantik. Es gibt sagenhaft schöne Orte auf dieser Welt, und mich stört, dass ich hier bin und nicht dort, wo es richtig toll ist. Dortmund gehört nun mal nicht zu den schönen Orten dieser Welt.

Ich habe für euch mal einige Bilder hochgeladen. Diese Bilder zeigen nichts Spektakuläres. Ich habe sie heute auf meinem Spaziergang durch die Innenstadt gemacht.

Hauptbahnhof Dortmund
Hauptbahnhof Dortmund Haupteingang

Das ist der Hauptbahnhof von Dortmund. Es ist ein Bahnhof, wie jeder andere, nicht besonders hässlich, aber etwas besonderes hat er auch nicht zu bieten.

 

Es gibt im Bahnhof einen Zeitschriftenladen, ein paar Fressbuden, einen kleinen Supermarkt. Das war’s.

Hauptbahnhof Dortmund Nordausgang
Hauptbahnhof Dortmund Nordausgang

Eine etwas andere Stimmung kommt auf, wenn man sich am hinteren Ausgang des Bahnhofs, dem Nordausgang, aufhält. Von hier aus sind es nur wenige Minuten zu Fuß zur Dortmunder Nordstadt, deutschlandweit nicht gerade als Touristenhochburg bekannt.

CineStar Dortmund
CineStar Dortmund KInoerlebnis wie in einer Fabrikhalle

Am Nordeingang des Hauptbahnhofs befindet sich ein moderner Kino-Komplex.

Ich will euch nichts vormachen. Die Mitarbeiter dort sind zwar in der Regel freundlich, aber ich finde es dort ungemütlich. Man wird als Kinobesucher eher abgefertigt, eine richtige Kinoatmosphäre kann man sich klemmen. Wer schon mal in einem älteren Kino gewesen ist, weiß, wovon ich spreche. Die Lichtburg in Essen sei hier mal als positives Beispiel hervorgehoben.

Was hat Dortmund zu bieten? Nichts. Nichts besonderes. Gut, es hätte mich schlimmer treffen können. Ich weiß nicht, in welchem seelischen Zustand ich wäre, wenn ich in Gelsenkirchen, Herne oder Wanne-Eickel leben würde. Ich will noch nicht einmal daran denken.

Wie so oft im Leben vergleicht man sich ja nicht mit Menschen, die ein schlechteres Los gezogen haben, als man selbst, sondern mit denen, die es auf die Sonnenseite geschafft haben. Ich stelle mir die Leute vor, die dort leben, wo es Sonne, Strand und Meer gibt. Oder die Leute in coolen Megastädten wie Barcelona, New York, Los Angeles, Paris etc.

Wie kann man dann daher gehen und das Ruhrgebiet als Attraktion darstellen? Der Pott ist grau, öde und doof. Daran ändert auch das laute Geschrei der hiesigen Lokalpatrioten nichts.

Wenn man sich irgendwo aufhält, wo man nicht sein möchte, liegt die Lösung natürlich nahe: Man zieht weg.

Prima Idee. Nur nutzt es nichts, tolle Ideen zu haben, man muss auch wissen wie man sie umsetzt. Natürlich könnte ich mir einen Flug nach Barcelona buchen. Ich könnte mich auch in einen Reisebus setzen und nach Paris fahren. So weit reicht meine Vorstellungskraft. Nur was kommt dann?

Konkret formuliert: Wovon leben?

Das ist die Kernfrage, die mich seit geraumer Zeit umtreibt: Denn ohne Geld kann jeder Ort der Welt scheußlich sein. Meine Brieftasche ist dünn, und die Zahlen auf meinem Bankkonto sind überschaubar klein.

Das soll mich aber nicht davon abhalten, mich auf den Weg zu machen. Ich bin zwar blank, dennoch habe ich etwas, was mich von hier weg bringen kann: Optimismus und einen festen Willen.

Ich habe im Laufe meines Lebens gelernt, dass man gut daran tut, sich große Ziele zu setzen und dann so lange dran zu bleiben, bis man erreicht hat, was man will. Diese Fähigkeit ist wertvoller als Geld.

Ich werde also einen Weg finden müssen, wie ich von hier fort komme.

Was tun, wenn Windows lahmt und man kein Geld für einen Apple hat?

Ein Bekannter von mir schwört auf Apple. Er hat einen MacBook Air, und der sei so schnell wie am ersten Tag. Das ist ein Lied, das ich leider nicht mitsingen kann. Ich habe mir vor fast fünf Jahren ein Notebook gekauft, auf dem Windows 7 installiert war.

Wie man von Windows gewohnt ist, wird der Rechner mit der Zeit langsamer, Es laufen zahlreiche Dienste im Hintergrund, von denen man noch nicht einmal weiß, dass es sie überhaupt gibt. Und selbst wenn man den Task-Manager öffnet und sich die Namen der unzähligen Prozesse durchliest, wird man dadurch immer noch nicht besonders schlau.

Wer weiß schon, welcher Dienst überflüssig ist und abgeschaltet werden kann und von welchem man besser die Finger lassen sollte? Ich jedenfalls weiß es nicht, dafür wissen es andere.

Ich habe das Internet etwas durchwühlt und habe einige Tipps gefunden, die sich für meinen Rechner als brauchbar erwiesen haben. Ich betone hier für meinen Rechner,  denn ich bin mit Sicherheit kein IT-Prophet, der irgendwelche allgemeingültige Wahrheiten verkünden will.  Wer es mir nachmachen will, der handelt auf eigene Gefahr. Wenn du also deinen Rechner ruinierst: selbst schuld. Komm mir dann nicht mit Tränen. Mein Win 7- Rechner jedenfalls ist wieder so flott wie am ersten Tag, obwohl die folgenden Tipps eigentlich für Windows 10 gedacht waren. (Quelle: chip.de)

So geht’s:

  1.  Auf die Tasten [Windows] und [R] drücken, sodass sich der Befehl „Ausführen“ öffnet.
  2.  „msconfig“ eingeben und mit „OK“ bestätigen. Jetzt startet die Systemkonfiguration. In der Registerkarte „Dienste“ findet man alle Programme, die mit Windows starten.
  3.  Wenn die Option „Alle Microsoft-Dienste ausblenden“ aktiviert wird, bleiben nur noch die Dienste von installierter Software übrig.
  4. Um einen Dienst zu deaktivieren, den Haken vor dem betreffenden Dienst entfernen.
  5. Die Änderungen über den Button „OK“ speichern. Wenn beim nächsten Start Probleme mit einer Software auftreten, lässt sich der Dienst einfach wieder auf gleichem Wege aktivieren.

Generell gilt es natürlich zu überprüfen, ob man einen Dienst auch wirklich nicht benötigt. Klingt logisch, ist logisch. Ich habe folgende Dienste ins Nirvana geschickt:

  • Enumeratordienst für tragbare Geräte
  • Fax (falls kein Fax genutzt wird)
  • IP-Hilfsdienst
  • Programmkompatibilitäts-Assistent-Dienst
  • Remoteregistrierung
  • Sekundäre Anmeldung
  • TCP/IP-NetBIOS-Hilfsdienst
  • Überwachung verteilter Verknüpfungen
  • Windows Search
  • Windows-Bilderfassung
  • Windows-Fehlerberichterstattungsdienst
  • Windows-Zeitgeber

Alles läuft, alles ist prima.

Ein weiterer Tipp, den ich aus einem Youtube-Tutorial habe, ist, dass man seinen Desktop ausmisten soll. Die meisten Leute haben unzählige Dateien auf ihrem Desktop abgespeichert. Was man dabei nicht bedenkt ist, dass dies die Startzeit des Rechners in einem erheblichen Ausmaß in die Länge ziehen kann. Ich habe alle Dateien verlagert, sodass der Desktop nicht nur klasse aussieht, sondern ich brauche jetzt nicht mehr eine Ewigkeit zu warten, bis ich mit dem, was ich an meinem Rechner machen will, loslegen kann.

Ich und das wilde Leben

Das wilde Leben ist in den letzten Jahren – vielleicht sogar überhaupt – an mir vorbeigegangen. Keine Bräute, keine Partys, kein Nichts. So kann man nicht leben, sagst du? Kann man, siehst du doch!

Was soll’s! Ich will weder jammern, noch will ich klagen. Schließlich ist jeder für sein eigenes Leben verantwortlich, es kommt nur darauf an, diese Eigenverantwortung zu erkennen.

Ich verbringe mehr Zeit vor meinem Rechner, als draußen in der Welt. Ich will das Verhältnis wieder umkehren. Die Sonne hat meinen Testosteronspiegel wieder ansteigen lassen. Das ist schon mal ein guter Anfang. Jetzt kann’s losgehen.

Da bin ich wieder mitten im Netz! Und jetzt?

Na, also, geht doch! Man muss nur wollen. Es hat lange gedauert, bis ich wieder eine eigene Webseite wollte. Jetzt habe ich wieder eine und bin happy damit. Ich weiß, ich weiß, es ist noch nicht so viel los hier, aber das Ding muss ja noch schließlich wachsen, nicht wahr? Allen, die sich aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen auf meine Seite verirrt haben, möchte ich erst mal ein herzliches Willkommen aussprechen. „Herzlich Willkommen“ also. Ich werde heute im Laufe des Tages hier noch einiges veröffentlichen, ich denke, gegen Abend wird es so weit sein.

Bis dann.