So leben, als ob es unser letzter Tag wäre

Wir wissen nicht, wie viele Jahre wir noch vor uns haben. Vielleicht sind es viele, vielleicht sind es nicht so viele. Der Möglichkeit zu sterben existiert sogar in jedem einzelnen Augenblick.

Die Buddhisten sagen, dass es enorm wichtig ist, an den Tod zu denken. Nach Buddha sollte man jeden einzelnen Moment an den Tod denken: Beim Einatmen, beim Ausatmen. Wir sollen uns unseres Todes bewusst sein.

Warum? Es ging Buddha nicht darum, uns den Tag zu ruinieren oder uns in eine depressive Stimmung zu versetzen. Wir müssen uns stattdessen fragen: „Was wäre, wenn heute mein letzer Tag wäre?“

Wir würden wir dann den Tag leben?

Würden wir uns über Kleinigkeiten ärgern? Was wäre dann für uns wichtig? Würden wir all unsere negativen Gedanken mit in den Tod nehmen wollen oder die schönen Augenblicke?

Wer sich seine Sterblichkeit bewusst macht, hat die Chance, die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu sehen. Der Gedanke, dass wir eines Tages sterben werden, macht uns daher erst recht lebendig.

Wir haben die Chance, ganz anders in den Tag zu gehen, als die, die sich mit ihrer Sterblichkeit noch gar nicht auseinandergesetzt haben. Wir haben die Möglichkeit, unseren Tag achtsamer und gewissenhafter zu erleben, großzügiger gegenüber anderen zu sein und uns nicht mehr über Kleinigkeiten aufzuregen.

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